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Erweiterter Bericht

1. VfB Hermsdorf-Doppel-Cup (Director's Cut Teil 2)

Teil 2 (Fortsetzung der "Vorbereitungen")

Für diejenigen, die sich bis hierhin durchgelesen haben, am Turniertag selbst nicht in der Halle anwesend waren und nicht verstanden haben, was ganz am Anfang dieses Berichts mit der „Zwei-Klobrillen-Luxusedition“ gemeint ist, hier die Erklärung:

Die (große) Sporthalle in der Heidenheimer Str. hat im Prinzip zwei Stockwerke, ein oberes und ein unteres. Der Eingang von der Straße und die Unkleiden befinden sich oben, zu den Feldern im Halleninnenraum kommt man über eine Treppe nach unten. Die Halle wird täglich von Schulklassen für den Sportunterricht genutzt und die Erfahrung hat leider gezeigt, dass schon einzelne Chaoten ausreichen, um mit Klopapier, Klodeckeln und Klobrillen Unfug anzustellen. Daher gibt es sowohl in den Toiletten der Duschräume neben den Unkleiden als auch in den Toiletten im unteren Stockwerk keine der soeben angesprochenen Dinge, die man bei sich Zuhause in der Regel als selbstverständlich ansieht. Es war kein Problem, die Toiletten sauber zu machen und und während des Turniers auch sauber zu halten, nur ist es von den "Sitzgelegenheiten" her nicht so toll.
Nun gab es extra für unser Turnier eine Ausnahme: Die sonst verschlossene Tür zur Lehrertoilette wurde für zwei Tage aufgemacht, um zumindest eine Toilette mit Klobrille verfügbar zu haben. Lustig, aber leider wahr: In der „Luxustoilette“ gab es zwar ein Handwaschbecken, nur – im Gegensatz zu den „normalen“ Toilettenbereichen - kaum fließendes Wasser zum Händewaschen. Bei einem austretenden Volumenstrom von gefühlt 1 Liter pro Stunde kann man nicht vor einem Spiel sagen „ich geh' nur noch mal schnell Händewaschen“; wenn für das Auffüllen eines 0,2 Liter-Glases 12 Minuten zu veranschlagen sind, nimmt das doch ein wenig die Dynamik… Ich bin echt neugierig, ob es nicht doch irgendwo ein Patent in Richtung „Klobrille-To-Go“ gibt. Dann könnten wir für das nächste Turnier ganz einfach vier solcher Brillen anschaffen, die dann per Steckverbindung aufgesetzt und später wieder entfernt und gereinigt werden können (bevor gewisse andere Hallennutzer sie „in die Hände“ bekommen und kaputt machen). Das wäre dann die Sonder-Luxusedition mit bis zu fünf Klobrillen. Achso, nicht, dass ich's vergesse zu notieren: sauber und mit Klopapier haben wir natürlich alle Toiletten schon jetzt ausstatten können.

Ich wage jetzt mal die Überleitung zum anderen Ende der Verwertungskette und gehe darauf ein, was in Richtung „Turnierverpflegung“ a.k.a. Cafeteria an Vorbereitung stattfand. Vorab die wichtigste Erkenntnis: Mit Dach über'm Kopf wird nicht gegrillt. Der Hinweis der Hallenwarte, dass ein Grillen im überdachten Eingangsbereich der Halle „eher ungünstig“ ist und mit unschönen Ablagerungen an der Decke und aufwendiger Reinigung verbunden wäre, hat uns überzeugt, das Grillverbot für gut zu befinden und auf wassergewärmte Wienerwürstchen umzusteigen. Da vom Sponsor allgemein Würstchen zugesagt wurden, war das definitiv die sauberere und schneller auf- und abzubauende Variante. Kochplatte, Kühlschrank, etc. konnten wir über Verlängerungskabel gut anschließen und mit Teppich, Verkaufstischen, Stehtischen und Biertisch samt -bänken war das Setting für Essen und Trinken gegeben.
Durch die Beteiligung mehrerer Abteilungsmitglieder konnte letztendlich die Bereitstellung der unterschiedlichen, selbstgemachten Speisen auf mehrere Schultern verteilt werden. Durch einen Sponsor war auch der Hauptteil der „Erfrischungsgetränke“ abgedeckt. Sobald Geld fließt, macht es sich – neben einem Quittungsblock für formale Zahlungen wie Startgebühr oder Ballrollen - definitiv auch gut, eine Kasse mit Wechselgeld zu haben. Das fällt einem spätestens dann auf, wenn man auf die Idee kommt, Bälle zu einem krummen Preis zu verkaufen und niemand passend zahlt.

Als vorletzten Punkt bezüglich der Vorbereitungsaktionen gehe ich noch kurz auf grundsätzliche Überlegungen zum Turniersystem ein. Welche Ziele möchte man mit dem Turniersystem verfolgen und wie stark gewichtet man diese Ziele jeweils untereinander?

Mögliche Ziele könnten sein: (1) viele Spiele, (2) viele unterschiedliche Gegner, (3) kurze Wartezeiten, (4) ausreichend Pausenzeiten, (5) nur „gewinnbringende“ Spiele, (6) Höhepunkte schaffen (z.B. Finalspiele im Gegensatz zu Jeder-gegen-Jeden). Bei vergleichsweise kompliziert zu berechnenden Systemen wie dem „Schweizer System“ sollte man auf eine Software zurückgreifen, um immer den Überblick zu behalten und sich nicht zu „verzetteln“. Da bei der Planung des Turniers überhaupt nicht einzuschätzen war, ob es ein einmaliges Vorhaben sein wird oder weitere Turniere ausgerichtet werden, wollten wir keine Investition in für uns neue Turniersoftware tätigen und haben beschlossen, ganz altmodisch mit handbeschriebenen Zetteln zu arbeiten. Letztendlich haben wir schon versucht, alle oben aufgezählten Aspekte zu berücksichtigen und einen vorhersehbaren Ablauf/Turnierbaum zu haben.
Harte Rahmenbedingung waren die am Samstag und Sonntag einzuhaltenden Hallenzeiten und die Vorgabe, dass jede Paarung mindestens 3 Spiele hat. Durch die Gruppenphasen im Jeder-gegen-Jeden sollten für alle die Pflichtspiele (größtenteils) abgehakt sein und die nachfolgende K.O.-Phase sollte zu den Höhepunkten (Finale und Spiel um Platz 3) führen. Bei einem Doppel-K.O.-System sind die Wartezeiten für die Gewinnerseite zu lang, zumindest, wenn man eine gemeinsame Siegerehrung der Plätze 1 bis 3 anstrebt. Dafür hat man bei Jeder-gegen-Jeden keinen direkten Turnierhöhepunkt und das Ausspielen der hinteren Plätze widerspricht Zielsetzung Nr. 5, nach der möglichst nur „sinnvolle“ Spiele stattfinden sollen, die einen zumindest noch zu einer Medaille führen können. Auf die am Ende tatsächlich beim VfB Hermsdorf-Doppel-Cup gespielten Varianten möchte ich im nächsten Teil dieses Berichts eingehen. Mal sehen, ob ich so lange mit dem Schreiben durchhalte ;-)

Für einen noch allgemeineren Überblick zum Thema „Turnierform“ hier der direkte Link zu Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Turnierform

Als Abschluss von diesem Teil des Vollberichts zum 1. VfB Hermsdorf-Doppel-Cup möchte ich sagen: Fragebögen sind eine super Sache. Anonymes Feedback erleichtert es den Teilnehmern, ehrliche Kritik zu aüßern und hilft dem Veranstalter, Verbesserungsvorschläge zu bekommen.

 

Gregor

Dieser Artikel wurde am 28.05.2017 erstellt und zuletzt am 06.06.2017 von Gregor Tolksdorf bearbeitet.

 

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Bei uns in der Halle (oder in den Umkleiden) bleiben immer wieder zum Teil...    mehr  mehr

 

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